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Die Koronare Herzkrankheit (KHK) ist die Manifestation der Arteriosklerose an den Herzkrangefäßen. Die Erkrankung verläuft häufig jahrelang ohne Anzeichen von Symptomen. Je mehr Verschlüsse (Stenosen) an den Herzgefäßen entstehen, desto größer wird das Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und –angebot. Das Herz wird nicht mehr richtig durchblutet. Klinisch äußerst sich dies als Angina pectoris.
Folgende beeinflussbare Risikofaktoren begünstigen das Auftreten bzw. beschleunigen eine KHK:
Nicht beeinflussbare Risikofaktoren sind:
Man unterscheidet die stabile Angina pectoris und die instabile Angina pectoris. Ein schwerer Angina-pectoris-Anfall geht mit Schweißausbrüchen, Tachycardie und ggf. mit Blutdruckabfall einher.
Symptome der stabilen Angina pectoris:
Symptome der instabilen Angina pectoris:
Schweregrad der Angina pectoris nach Canadian Cardiovascular Society (CCS)
Zu den Untersuchungen bei Angina pectoris gehören Ruhe-EKG, Echokardiographie, Belastungsuntersuchungen (Fahrradergometrie), Langzeit-EKG, Röntgen-Thorax, CT und MRT, Herzkatheteruntersuchung und Laboruntersuchungen.
Viele Erkrankungen im thorakalen oder herznahen abdominalen Bereich können Angina-pectoris-ähnliche Beschwerden hervorrufen. Dazu gehören Erkrankungen wie Lungenembolie, HWS- und BWS-Syndrom, Ulkusleiden, Panikattacken.
Allgemeine Therapiemaßnahmen zur Reduktion der Risikofaktoren:
Die kardiologische Rehabilitation ist ein wichtiger Bestandteil der umfassenden Versorgung von Patienten mit KHK. Dabei geht es um folgende Inhalte und Ziele:
Die ischämischen Herzerkrankungen sind die dominierende Todesursache in den westlichen Industrieländern und der wichtigste Grund für die Entwicklung einer Herzinsuffizienz.
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