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Zum Bewegungsapparat des Menschen gehören das Skelett (die Knochen), die Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke. Gesteuert werden die Anteile des Bewegungsapparates über das Nervensystem.
Viele Erkrankungen können die Funktion des Bewegungsapparates erheblich einschränken.
Die Osteoporose ist eine Systemerkrankung des Skeletts. Sie geht mit einem erhöhtem Frakturrisiko durch eine Verminderung von Knochenmasse und Knochenstruktur einher. Man spricht häufig auch von Knochenschwund. Etwa 25-30 Prozent aller Frauen entwickeln nach dem 60. Lebensjahr eine manifeste Osteoporose. Ca. 65.000 Oberschenkelhalsfrakturen pro Jahr in Deutschland sind die Folge einer Osteoporose.
Arthrose ist eine der häufigsten Gelenkerkrankungen – und zugleich eine der am meisten missverstandenen. Viele Menschen verbinden damit zwangsläufig Schmerz, Abnutzung und den Verlust von Beweglichkeit. Tatsächlich verläuft Arthrose oft schleichend und sehr unterschiedlich. Wer versteht, was im Gelenk geschieht, kann Beschwerden besser einordnen, realistische Erwartungen entwickeln und gezielter handeln.
Gelenkschmerzen haben viele Ursachen. Arthritis unterscheidet sich dabei grundlegend von anderen Gelenkerkrankungen: Im Mittelpunkt steht eine Entzündung im Gelenk. Sie kann plötzlich auftreten oder sich schleichend entwickeln – und betrifft Menschen jeden Alters. Wer die typischen Merkmale kennt, kann Beschwerden besser einordnen und frühzeitig Klarheit gewinnen.
Seronegative Spondarthritiden sind rheumatische Erkrankungen, die sich in bestimmten Symptomen und Befunden ähneln, andererseits aber auch sehr unterschiedlich sind. Gemeinsam ist allen die häufige Mitbeteiligung der Wirbelsäule.
Knapp vier Prozent der Bevölkerung in Deutschland leidet an starken chronischen Schmerzen, für die es keine erkennbare Ursache und keine Erklärung gibt. Um die Diagnose Fibromyalgie zu sichern, werden typische extraartikuläre Schmerzpunkte herangezogen. Wenn 11 von 18 typischen Druckpunkten empfindlich reagieren, erfolgt die Diagnose Fibromyalgie-Syndrom.
Schleimbeutel befinden sich vor allem an besonders beanspruchten Körperstellen, beispielsweise an Ellbogen, Knie, Hüfte oder Schulter. Sie bilden eine Gleitschicht und eine Art Dämpfer zwischen harten und weichen Strukturen. Die häufigste Ursache für eine Schleimbeutelentzündung ist eine Drucküberlastung. Die Region um den Schleimbeutel herum schwillt an und reagiert schmerzhaft auf Druck.
Plötzlich ist der Kopf schief, der Nacken schmerzt und jede Bewegung fällt schwer. Viele Menschen erschrecken, wenn sie einen Schiefhals entwickeln. Dieser Beitrag hilft, die häufigsten Formen des muskulären Schiefhalses einzuordnen und unnötige Sorgen zu vermeiden.
Wichtiger redaktioneller Hinweis:
Der folgende Beitrag fokussiert bewusst auf den muskulären Schiefhals im Erwachsenenalter und grenzt neurologische Sonderformen klar ab, um Verunsicherung zu vermeiden.
Eine Osteochondrose kann in jedem Abschnitt der Wirbelsäule entstehen. Am häufigsten ist sie im Lendenwirbelbereich lokalisiert. Die Erkrankung nimmt einen meist schleichenden Verlauf. Es treten Rückenschmerzen auf, die anfänglich nur bei körperlicher Belastung in Erscheinung treten. Mit der Zeit kommt es zu einer Abnutzung an den Wirbelgelenken. Der Gelenkknorpel verschleißt und es entsteht eine Arthrose. Das Endstadium einer Osteochondrose ist die vollständige Versteifung der betroffenen Bewegungsabschnitte.
Ein sehr bekanntes Zervikalsyndrom ist das Schleudertrauma, das häufig durch Auffahrunfälle ausgelöst wird. Es entsteht durch eine peitschenartige Beschleunigungsbewegung des Kopfes. Dabei kann es zu Verletzungen von Bändern und Muskeln im Bereich der Halswirbelsäule kommen. Starke Kopfschmerzen und Muskelverspannungen gehören zu den typischen Symptomen.
An allen Gelenken können durch verschiedene Ursachen, beispielsweise durch Zugluft, Heben schwerer Lasten und ungewohnte körperliche Tätigkeiten, Blockierungen auftreten. Die Folge sind Bewegungseinschränkungen und meistens auch gewisse Zwangshaltungen.
Eine Überbeanspruchung und verschleißbedingte Veränderungen der Muskelansätze im Unterarmbereich können zu einem sogenannten Tennisellenbogen/Tennisarm oder zu einem Golferellenbogen führen. Um einen Sehnenriss oder dauerhafte Bewegungseinschränkungen zu vermeiden sollte eine möglichst frühzeitige Sehnentherapie beim Facharzt erfolgen.
Bei der Rheumatoide Arthritis handelt es sich um eine zerstörerisch verlaufende, chronisch-entzündliche Systemerkrankung. Sie geht mit symmetrischen Gelenk¬entzündungen der Extremitäten einher. Betroffen sind häufig die Finger- und Handgelenke. Die Erkrankung schränkt die Lebens¬qualität der Betroffenen stark ein. Folge¬erkrankungen wie Infektionen, Herz¬infarkt und Schlag¬anfall treten gehäuft auf. Mit einer frühzeitigen Behandlung kann die Rheumatoide Arthritis heute meist gut beherrscht werden.
Gelenkschmerzen werden im Alltag oft pauschal als „Arthrose“ bezeichnet. Tatsächlich können sich hinter ähnlichen Beschwerden sehr unterschiedliche Ursachen verbergen. Besonders häufig werden Arthrose und Arthritis miteinander verwechselt – obwohl sie sich grundlegend unterscheiden. Wer den Unterschied kennt, kann Symptome besser einordnen und gezielter nach Klarheit suchen.
Gelenkschmerzen werden häufig pauschal als „Rheuma“ oder „Verschleiß“ bezeichnet. Tatsächlich können sich hinter ähnlichen Beschwerden sehr unterschiedliche Ursachen verbergen. Die rheumatoide Arthritis ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke und unterscheidet sich grundlegend von der Arthrose. Wer die typischen Merkmale kennt, kann Symptome besser einordnen und gezielter nach Klarheit suchen.
Plötzliche, starke Gelenkschmerzen werfen viele Fragen auf – besonders dann, wenn sie scheinbar aus dem Nichts auftreten. Gicht ist eine Stoffwechselerkrankung, die sich im Gelenk bemerkbar macht und häufig mit anderen Gelenkerkrankungen verwechselt wird. Ein verständlicher Überblick hilft, typische Anzeichen einzuordnen und Unsicherheit zu reduzieren.
Gelenkschmerzen und Entzündungen werden oft isoliert betrachtet. Bei der Psoriasis-Arthritis hängen jedoch zwei Bereiche zusammen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben: Haut und Gelenke. Die Erkrankung gehört zu den entzündlichen Gelenkerkrankungen und wird häufig spät erkannt, weil die Beschwerden sehr unterschiedlich ausgeprägt sein können.
Ein verständlicher Überblick hilft, typische Muster einzuordnen und Unsicherheit zu reduzieren.
Schmerzen an Schulter, Knie, Hüfte oder Ellenbogen werden häufig als „Gelenkproblem“ wahrgenommen. In vielen Fällen ist jedoch nicht das Gelenk selbst betroffen, sondern ein umliegender Schleimbeutel. Eine Schleimbeutelentzündung – medizinisch Bursitis – ist eine häufige, meist gut erklärbare Ursache für lokale Schmerzen und Bewegungseinschränkungen.
Schmerzen bei Bewegung werden häufig dem Gelenk zugeschrieben. In vielen Fällen liegt die Ursache jedoch außerhalb des Gelenks: an der Sehne. Eine Sehnenentzündung – medizinisch Tendinitis – ist eine häufige Ursache für belastungsabhängige Schmerzen und Bewegungseinschränkungen, besonders an Schulter, Ellenbogen, Knie oder Ferse.
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